2010
02.03.2010
Auf den Sohn folgt der Vater
Dr. Ernst Romberg übernimmt FDP-Vorstand des Geseker Ortsverbandes. Felix Romberg verabschiedet sich wegen „zeitlicher Belastung“ von der Spitze GESEKE Bei den Geseker Liberalen bleibt alles in der Familie - zumindest was den Vorstand im Ortsverband betrifft. 20 Mitglieder wählten Dr. Ernst Romberg am Freitagabend einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Der Kinderarzt im Ruhestand löst seinen Sohn Felix an der Spitze der Freien Demokraten ab.Der 28-Jährige begründete seinen Abschied mit zeitlicher Belastung. Den neuen Internetauftritt der Partei bringe er jedoch noch zu Ende, versicherte er. Neu im Vorstandsteam ist Benedikt Holzner, der für die Organisation zuständig sein wird. Als weitere stellvertretende Vorsitzende fungieren erneut Josef Altemeyer (Finanzen) und Alexander Arens (Themen). Peter Vogt komplettiert das Team als Fraktionsvorsitzender. Benedikt Laame ist weiterhin als Schriftführer und Medienkoordinator tätig. Die Vorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis), Sina Sossna, und Anneliese Eiserich behalten ihre Beisitzerposten.
Im Blick hat der neue Vorsitzende die bevorstehende Landtagswahl. „Ich möchte Informationsmaterial verteilen, Info-Stände aufbauen und möglichst auch Großplakate zum Einsatz bringen“, erklärte Romberg. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und ehemalige Bürgermeister-Kandidat kündigt als Oppositionspartei im Geseker Rathaus eine konstruktive Kommunalpolitik an. „Wir müssen unsere guten Ideen zum Wohle von Geseke besser transportieren, damit sie nicht unter dem Etikett anderer zur Sprache gebracht werden“, so der 65-Jährige. Der stellvertretende Kreisvorsitzende möchte auch etwas für die Jugend tun. Hier bestehe dringend Bedarf, ergänzt Romberg. Mit zur Zeit 40 Mitgliedern haben sich die Liberalen gegenüber dem Jahr 2008 um 21 Prozent gesteigert.
Christof Rasche zog als Vizevorsitzender der FDP-Landtagsfraktion eine positive Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung. Man habe die Arbeitslosigkeit um 25 Prozent reduziert, den Unterrichtsausfall halbiert und zudem würden Bundesmittel für Autobahnen und Ortsumgehungen wieder komplett in Nordrhein-Westfalen ausgegeben sowie eine sparsame Finanzpolitik betrieben.
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