Ist es zu heiß bei der Stadt?

Geseke, 06. September 2026 – Angesichts der außergewöhnlich hohen Anzahl an Hitzetagen in diesem Sommer – bis Ende August insgesamt 13 Hitzetage und 51 Tage mit Temperaturen über 25°C – bezieht die FDP-Ratsfraktion klar Position: Die Stadt muss die Hitzeproblematik in ihren Gebäuden in den Fokus nehmen. Da CDU/SPD bereits einen ähnlichen Antrag eingereicht hatten, verzichtet die FDP darauf ihre eigene Initiative weiterzuverfolgen.


FDP fordert detaillierte Analyse betroffener Einrichtungen

Die FDP betont, dass eine Abfrage zur aktuellen Situation in den städtischen Gebäuden notwendig ist. Besonders im Fokus stehen:

    • Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude (z. B. Rathaus, Bürgerbüro)

    • Weitere städtische Einrichtungen wie Kläranlage oder Bauhof

„Es geht darum, genau zu wissen, wo die Hitze besonders belastend ist – für Schüler, Lehrkräfte, Erzieher, Besucher oder Mitarbeiter“, erklärt die FDP-Fraktion.


Nutzer- und Mitarbeiterperspektive: Probleme ernst nehmen

Die FDP wünscht, dass Rückmeldungen von Betroffenen erfasst werden:

    • Gibt es konkrete Beschwerden zu überhöhten Temperaturen in bestimmten Räumen?

    • Wo wurden unzumutbare Arbeits- oder Aufenthaltsbedingungen dokumentiert?

„Die Perspektive der Nutzer und Mitarbeiter muss im Mittelpunkt stehen“, so die FDP.


Neubauten: Lernen aus aktuellen Projekten

Besonderes Augenmerk legt die FDP auf neu errichtete oder kürzlich sanierte Gebäude wie das Rabennest:

    • Wie ist die Situation in Bezug auf Hitzeentwicklung und Kühlung?

    • Funktionieren Wärmepumpen als Kühlaggregate in der Praxis?

    • Haben sich Beschattungsmaßnahmen und Grünflächen als ausreichend erwiesen?

„Neubauten müssen von Anfang an hitzeresistent geplant werden. Die Erfahrungen aus aktuellen Projekten sind dafür entscheidend“, betont die Fraktion. Es wird aber nicht immer gleich eine teure Klimaanlage sein müssen. Ein ordentlicher Baum ist ohnehin nie verkehrt! 


Handlungsbedarf: Jetzt konkrete Schritte einleiten

Die FDP unterstreicht, dass es nicht nur um eine Bestandsaufnahme geht, sondern gegebenenfalls auch um konkrete Maßnahmen:

    • Wo besteht akuter Handlungsbedarf?

    • Sind bereits Lösungen in Planung oder Umsetzung?

    • Muss bei laufenden Bauprojekten nachgebessert werden?

Ziel: Zukunftssichere Gebäude für Geseke

Die FDP-Fraktion macht deutlich: „Wir können die Folgen des Klimawandels nicht ignorieren. Wir müssen überlegt handeln, um gute Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen in unseren städtischen Gebäuden zu gewährleisten.“ Die Fraktion unterstützt darum einen jüngst beschlossenen CDU/SPD-Antrag und wird sich weiterhin nachhaltige, finanzierbare Lösungen einsetzen, die auf die jeweilige Situation abgestimmt sein müssen.

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